Maßnahmenplanung

Mit der Planung werden zukünftige Entwicklungen, Strukturen und Prozesse eingeschätzt. Die einzelnen Einflussfaktoren müssen klar und nachvollziehbar definiert werden. Mit zunehmendem Erkenntnisgewinn wird der Plan an die neuen Gegebenheiten angepasst. Dies ist ein permanenter Prozess und entscheidend für den Unternehmenserfolg.

 

Detaillierung

Die einzelnen Einflussfaktoren können sich auf völlig unterschiedliche Datenräume auswirken, die im Vorfeld noch nicht bekannt sind. Um diese richtig abzubilden, sollten die Basisdaten möglichst detailreich vorliegen.

Eine zunehmende "Datentiefe" erhöht den manuellen Aufwand. Umso wichtiger ist es, mit einem System zu arbeiten, das die einzelnen Planungsschritte automatisch abbildet.

Basis

Eine Planung benötigt Ausgangswerte. Das können z.B. die Ist-Werte des Vorjahres sein. Auf dieser Basis erfolgen dann die Plananpassungen.

 

Maßnahmen

Im Planungsprozess werden die einzelnen Erwartungen und Einschätzungen in Maßnahmen "verpackt". Diese sind frei definierbar und berechnen nur die Auswirkung. Das Gesamtergebnis ergibt sich aus der Summe von Basiswert und Maßnahmen.

 

Szenarien

Es lassen sich beliebig viele Maßnahmen definieren. Ob diese in die Berechnung mit einfließen oder nicht, wird über Szenarien gesteuert. Das sind Gruppen, die Maßnahmen zusammenfassen. Sie sind frei definierbar und können jederzeit geändert werden.

 

Saisonalität

Sind Planwerte nur auf einer verdichteten Ebene vorhanden, können diese anhand einer Verteilung weiter heruntergebrochen werden.

 

Wirkungsbereich

Maßnahmen wirken normalerweise nicht auf alle Basisdaten. Über Filter wird der Datenraum eingeschränkt. Je detailreicher die Basisdaten sind, desto exakter kann der Filter gesetzt werden.

 

Berechnung

Für die Berechnung einer Maßnahme gibt es zwei Möglichkeiten. Bei Prozentwerten werden die Datensätze aus der Basis mit dem Prozentsatz multipliziert. Bei Zielwerten wird der Wert anhand der Verteilung aus der Basis aufgeteilt.

 

Mischen

Im Geschäftsjahr fallen nach und nach Ist-Daten an. Sie werden mit dem Plan verglichen und dieser wird nach Bedarf angepasst. Um diese Werte in den Plan zu integrieren, können Datenarten (Plan, Ist, Trend, Hochrechnung usw.) gemischt werden.

Soll z.B. ein Trend ermittelt werden und der Monat Mai ist abgeschlossen, dann werden im Plan die ersten fünf Monate durch Istwerte ersetzt und der Rest des Jahres bleibt unverändert. Das Ergebnis wird als Trend gespeichert.

 

Manuelle Anpassungen

Die Maßnahmen sind ein Instrument um schnell, übersichtlich und automatisiert zu Planwerten zu kommen. Da immer wieder Sonderfälle auftreten können, lassen sich die Daten auch manuell verändern. Entweder direkt in einer bestehenden, oder in einer speziell dafür angelegten Maßnahme. Dies ist z.B. dann notwendig, wenn neue Produkte oder Kunden hinzukommen.